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Veröffentlicht am 9. Januar 2025

A1 Koppigen: Temporeduktion für Bau einer Wildtierüberführung

09.01.2025  -  Im Norden der Gemeinde Koppigen baut das Bundesamt für Strassen ASTRA eine Wildtierüberführung, welche die Autobahn und die Kantonsstrasse quert. Für die nächsten Arbeitsschritte muss der Pannenstreifen der Fahrtrichtung Bern bis ca. Ende März 2025 gesperrt werden. Die Höchstgeschwindigkeit wird im Bereich der Baustelle auf 100 km/h reduziert.

Im Sommer 2024 starteten die Bauarbeiten zum Bau einer neuen Wildtierüberführung im Norden der Gemeinde Koppigen, welche die Autobahn A1 sowie die Kantonsstrasse Koppigen – Recherswil quert. Die Wildtierüberführung wird als Holzkonstruktion mit Betonfundament erstellt. Sie wird auf zwei Widerlagern an den beiden Enden sowie einer Mittelabstützung zwischen der Autobahn und der Kantonsstrasse abgestützt. Der Verkehr auf der Kantonsstrasse wird seit September 2024 im Bereich der Baustelle einspurig geführt, der Verkehr der Autobahn war bisher nicht beeinträchtigt.

Für die Erstellung der Widerlagerwände und der Grundwasserschutzmauer muss das Arbeitsgerüst sowie die Schalung der höchsten Wandetappe aufgrund der Platzverhältnisse auf dem Pannenstreifen der Fahrtrichtung Bern abgestützt werden. Der Pannenstreifen der Fahrtrichtung Bern wird deshalb bis ca. Ende März 2025 im Bereich der Baustelle gesperrt und die Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h herabgesetzt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Zürich kann die Baustelle ohne Einschränkungen passieren.

Im Spätsommer wird die Querung eingehoben. Dafür kommt es zu einzelnen Sperrungen. Danach erfolgt noch die Landschaftsgestaltung. Der Abschluss der Arbeiten ist auf Ende 2025 terminiert.


Sanierung Wildtierkorridore
Schweizweit werden 41 überregionale Wildtierkorridore durch die Nationalstrassen unterbrochen. In Zusammenarbeit mit dem BAFU läuft ein Programm zur Sanierung dieser Wildtierkorridore. 97 % der Wildtierkorridore sind saniert, in Realisierung oder in Projektierung (Stand Juli 2024).

Die A1 bei Koppigen unterbricht die zwei Wildtierkorridore BE 8 und SO 3. Diese verbinden die Lebensräume Jura und Voralpen miteinander. Die Wildtierüberführung wird gebaut, damit sich Tiere wie Wildschweine, Rothirsche, Baummarder etc. wieder frei bewegen können.

Kontakt / Rückfragen: Bundesamt für Strassen (ASTRA), Infrastrukturfiliale Thun, 058 468 24 00