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Veröffentlicht am 17. Februar 2026

A29 Alvaschein: Nachhaltige Energie für den Tunnelbetrieb

Bellinzona, 17.02.2026 - Der Alvaschein-Tunnel liegt an der Nationalstrasse A29 zwischen Solis und Tiefencastel. Etwa 450 Meter weiter östlich ist die Alvaschein-I-Stützmauer, die super für die Solarenergie ist. Mit der Inbetriebnahme ab Dezember 2025 der Photovoltaikanlage durch das Bundesamt für Strassen ASTRA werden in Zukunft etwa 175'000 kWh Solarenergie pro Jahr erzeugt.

Die Photovoltaikanlage, die 920 m2 gross ist und 427 Module hat, wurde auf der bestehenden Sichtbetonmauer Alvaschein I realisiert und nutzt damit effizient schon vorhandene Infrastruktur der Strassenanlage zur Produktion von erneuerbarem Strom, ohne zusätzliche Landschaft zu beanspruchen. Der produzierte Solarstrom wird für den Betrieb des Tunnels Alvaschein sowie der weiteren Strasseninfrastruktur verwendet.

Die Anlage mit einer erwarteten Jahresleistung von rund 175’000 kWh speist dabei direkt den Tunnel Alvaschein. Wie die Hochrechnung nach der ersten Auswertung der Stromproduktion seit Inbetriebnahme im Dezember 2025 bestätigt, übertrifft die Produktion den durchschnittlichen Jahresverbrauch des Tunnels Alvaschein um rund 30%. Nach der Photovoltaikanlage Karlihof an der A28 wird der Tunnel Alvaschein damit zum zweiten «Energie-Plus-Tunnel» im Schweizer Strassennetz.

Mit Projekten wie jenem in Alvaschein verfolgt das ASTRA konsequent seine Strategie, den Anteil erneuerbarer Energien bei der Versorgung des Strasseninfrastruktur zu erhöhen. Photovoltaikanlagen entlang der Nationalstrassen leisten so einen wichtigen Eigenbeitrag des Bundes zur CH-Energiestrategie 2050.

Die Realisierungskosten belaufen sich auf 0.7 Mio CHF.