Funktion PUN
Mit der PUN werden die Pannenstreifen zu Spitzenzeiten temporär zu Fahrspuren. Das verbessert den Verkehrsfluss und reduziert den Ausweichverkehr.

Funktion PUN
Mit PUN werden die Pannenstreifen in den Spitzenzeiten temporär zu Fahrstreifen. Diese Umnutzung geschieht dabei immer nur von Anschluss zu Anschluss und ist nicht durchgehend. Zwischen Muri und Ostring wird der Pannenstreifen in beide Richtungen umgenutzt, zwischen Ostring und Wankdorf nur in Richtung Ostring, da nördlich des Freudenbergerplatzes kein Pannenstreifen besteht.
PUN verbessert den Verkehrsfluss, indem beispielsweise verhindert wird, dass die Fahrzeuge, welche sich am Morgen vor der Ausfahrt Ostring stauen, auch noch die anderen beiden Spuren der A6 verstopfen. Fahrzeuge, welche abends über den A6-Anschluss die Stadt verlassen, verfügen über eine bedeutend längere Strecke, um sich in den Autobahnverkehr einzuordnen. Brems- und Ausweichmanöver werden reduziert, der Verkehr bleibt flüssiger und es kommt zu weniger Unfällen.
Mit PUN kann die A6 ihre wichtige Funktion der Entlastung des untergeordneten, städtischen Strassennetzes weiterhin wahrnehmen. Der Ausweichverkehr nimmt ab. Von PUN profitieren somit auch die Anwohnerschaft in den benachbarten Quartieren, Fussgängerinnen und Fussgänger, Velofahrende und die Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs.
Zur allgemeinen Funktionsweise und zum Verhalten bei PUN-Strecken: Pannenstreifenumnutzung