Sanierung
Bevor die PUN eingeführt werden konnte, mussten zahlreiche Anlageteile des Abschnitts Wankdorf–Muri erneuert. Ist die PUN einmal in Betrieb, fehlt dazu der Platz. Ausserdem benötigt die PUN umfangreiche Installationen. Hinzu kommt die Realisierung der Lärmschutzmassnahmen.

Sanierungsmassnahmen
Die Bauarbeiten am rund 6 km langen Abschnitt Bern-Wankdorf–Muri umfassten Erneuerungsarbeiten am Trassee, an den Kunstbauten, an Stützmauern und beim Lärmschutz. Für den Betrieb der PUN waren zudem zahlreiche Installationen notwendig:
- Ausbau und Anpassung des Pannenstreifens und Erstellung von 6 Nothaltebuchten (eine davon provisorisch)
- Sanierungsarbeiten an zahlreiche Kunstbauten und Stützmauern, insbesondere an der Brücke über den Freudenbergerplatz, an den Überführungen der Bolligenstrasse und des Pulverwegs und am Sonnenhoftunnel
- Erstellen zweier zusätzlicher Lärmschutzwände und Sanierung bzw. Ersatz von 8 bestehenden Lärmschutzwänden
- Installation und Verkabelung von rund 50 Signalen, Anzeigetafeln und Kameras zur Verkehrslenkung sowie Erneuerung bestehender Betriebs- und Sicherheitsanlagen
Hotspot Ostring und Freudenbergerplatz
Der Ostring / Freudenbergerplatz bildete einen eigentlichen Hotspot der Bauarbeiten. Hier mussten unter anderem diverse Stützmauern sowie die Brücke über den Freudenbergerplatz (samt Pfeilern im darunter liegenden Einkaufszentrum) saniert werden. Zudem wurden die alten Lärmschutzwände nördlich des Freudenbergerplatzes ersetzt. Bis zur Montage der neuen Wände entstanden über längere Bauphasen Lücken im Lärmschutz, insbesondere bei der Lärmschutzwand in der Autobahnmitte. Diese musste für die Hauptarbeiten entfernt werden. Es wurden deshalb temporäre Schutzmassnahmen getroffen.








