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Veröffentlicht am 19. März 2026

Sanierung

Bevor die PUN eingeführt werden konnte, mussten zahlreiche Anlage­teile des Abschnitts Wankdorf–Muri erneuert. Ist die PUN einmal in Betrieb, fehlt dazu der Platz. Ausserdem benötigt die PUN umfangreiche Installationen. Hinzu kommt die Realisierung der Lärmschutzmassnahmen.

Mehrspurige Autobahn mit dichtem Verkehr. Auf der linken Seite arbeiten mehrere Personen in orangefarbener Schutzkleidung an einer Baustelle, die durch Absperrungen vom Strassenbereich getrennt ist. Ein Bagger steht im Baustellenbereich. Die Fahrbahn ist durch eine Betonbarriere und rot-weiße Markierungen von der Baustelle abgegrenzt. Im Hintergrund sind Gebäude und eine Lärmschutzwand sichtbar. Über der Strasse befinden sich blaue Wegweiser mit weißer Schrift.

Sanierungsmassnahmen

Die Bauarbeiten am rund 6 km langen Abschnitt Bern-Wankdorf–Muri umfassten Erneuerungs­arbeiten am Trassee, an den Kunst­bauten, an Stütz­mauern und beim Lärmschutz. Für den Betrieb der PUN waren zudem zahlreiche Installationen notwendig:

  • Ausbau und Anpassung des Pannenstreifens und Erstellung von 6 Nothaltebuchten (eine davon provisorisch)
  • Sanierungsarbeiten an zahlreiche Kunst­bauten und Stütz­mauern, insbesondere an der Brücke über den Freudenberger­platz, an den Über­führungen der Bolligen­strasse und des Pulver­wegs und am Sonnenhoftunnel
  • Erstellen zweier zusätzlicher Lärmschutz­wände und Sanierung bzw. Ersatz von 8 bestehenden Lärmschutzwänden
  • Installation und Verkabelung von rund 50 Signalen, Anzeige­tafeln und Kameras zur Verkehrs­lenkung sowie Erneuerung bestehender Betriebs- und Sicherheitsanlagen

Hotspot Ostring und Freudenbergerplatz

Der Ostring / Freudenbergerplatz bildete einen eigentlichen Hot­spot der Bauarbeiten. Hier mussten unter anderem diverse Stütz­mauern sowie die Brücke über den Freudenberger­platz (samt Pfeilern im darunter liegenden Einkaufszentrum) saniert werden. Zudem wurden die alten Lärmschutz­wände nörd­lich des Freudenberger­platzes ersetzt. Bis zur Montage der neuen Wände entstanden über längere Bau­phasen Lücken im Lärm­schutz, insbesondere bei der Lärmschutz­wand in der Autobahnmitte. Diese musste für die Haupt­arbeiten entfernt werden. Es wurden deshalb temporäre Schutzmassnahmen getroffen.