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Gründe für die Neue Axenstrasse

Sicherheit und Verfügbarkeit

Die Sicherheit und Verfügbarkeit der Axenstrasse können heute nur eingeschränkt gewährleistet werden. Felsstürze und Rüfen (Murgänge) führten in der Vergangenheit wiederholt zu Sperrungen der Strassen. So musste die Axenstrasse 1992 infolge akuter Felssturzgefahr am Ölberg während acht Monaten vollständig gesperrt werden.

Solche Sperrungen haben insbesondere für die Anwohnerinnen und Anwohner, Pendlerinnen und Pendler sowie die Wirtschaft in den Kantonen Schwyz, Uri und Tessin erhebliche Auswirkungen. Mit der neuen Strasse werden Sicherheit und Verfügbarkeit deutlich verbessert.

Redundanz

Die Axenstrasse muss auch künftig als Ausweichroute zur A2 zwischen Altdorf, dem Seelisbergtunnel und dem Lopper zur Verfügung stehen. Diese sogenannte Netzredundanz wird mit der neuen Axenstrasse und den beiden längeren Tunneln sichergestellt.

Entlastung für Sisikon

Die bestehende Axenstrasse führt mitten durch das Dorf Sisikon. An Spitzentagen verkehren dort bis zu 14'000 Fahrzeuge, was für die Einwohnerinnen und Einwohner eine erhebliche Belastung bedeutet. Zudem beeinträchtigt die Ortsdurchfahrt den Verkehrsfluss. Mit dem Projekt kann die seit Jahren geforderte Umfahrung von Sisikon realisiert werden.

Vorteile für Velofahrende und Fussgänger

Auch der Fuss-, Velo- und Landwirtschaftsverkehr profitiert vom Bau der neuen Axenstrasse: Künftig wird er über die baulich optimierte bestehende Axenstrasse geführt.

Bundesamt für Strassen ASTRA

Filiale Zofingen
Brühlstrasse 3
4800 Zofingen