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Zentral- und Nordwestschweiz

Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) ist zuständig für Bau, Unterhalt und Betrieb des Nationalstrassennetzes. Auf dieser Seite finden sich Informationen zu den wichtigsten Baustellen und Projekten in der Zentral- und Nordwestschweiz.

A1 Aarau Ost–Birrfeld

Die A1 zwischen dem Anschluss Aarau Ost und der Verzweigung Birrfeld erreicht ihre Kapazitätsgrenze. Das Projekt 6-Streifen-Ausbau Aarau Ost–Birrfeld wird diesen Engpass beseitigen. Das Projekt ist Bestandteil des Strategischen Entwicklungsprogramms (STEP) zur Weiterentwicklung des Nationalstrassennetzes.

A1 Dietikon–Birrfeld

Die Anlagen der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen (BSA) sind am Ende ihrer Nutzungsdauer angelangt. In den folgenden Jahren werden die Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen auf der Strecke zwischen dem Anschluss Dietikon und der Verzweigung Birrfeld erneuert. Dazu gehören elektromechanische Anlagen wie Lüftungen, Beleuchtungen, Signalisation und Kabelanlagen.

A1 Luterbach–Härkingen 6-Streifen-Ausbau

Der rund 22 Kilometer lange Abschnitt der Nationalstrasse A1 zwischen Luterbach und Härkingen wurde in den 1960er Jahren gebaut. Nach über 50 Jahren Betrieb sind die Anlagen sanierungsbedürftig. Zudem entspricht der Abschnitt nicht mehr den heutigen gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf Gewässerschutz, Lärmschutz und Störfall.

A2 Arsenalbrücke–Hergiswil

Der rund 3.7 km lange Autobahnabschnitt zwischen der Arsenalbrücke und dem Südportal Tunnel Spier auf der A2 ist seit 1955 in Betrieb. Die Nationalstrasse weist heute einen durchschnittlichen Tagesverkehr von ca. 68'000 bis 72'000 Fahrzeugen auf. In den Jahren 1998 bis 2003 fand eine Gesamterneuerung statt. Im Rahmen dieser Gesamterneuerung wurden die beiden Tunnels Schlund und Spier sowie der Anschluss Luzern-Horw als Kreiselbrücke neu gebaut.

A2 Emmen-Nord

Seit der Inbetriebnahme des A2-Anschlusses Rothenburg im Jahr 2011 wird der Anschluss Emmen-Nord nur noch für Ein- und Ausfahrten Richtung Luzern genutzt. Die Ein- und Ausfahrten Richtung Basel mussten gemäss der Plangenehmigungsverfügung geschlossen werden.

A2 Hagnau–Augst

Der Autobahnabschnitt der A2 zwischen der Verzweigung Hagnau und der Verzweigung Augst wird instandgesetzt. Das Projekt umfasst unter anderem die Sanierung des Tunnels Schweizerhalle, die Erneuerung des Deckbelags sowie die Modernisierung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung und stellt den Betrieb dieses stark belasteten Abschnitts langfristig sicher.

A2 Osttangente

Die Osttangente ist ein knapp 6 Kilometer langer Teil der Autobahn A2, der vom Tunnel Schweizerhalle bis zur deutschen Grenze führt. Nach einer Betriebsdauer von über 40 Jahren ist dieser Abschnitt sanierungsbedürftig. Die Sanierung der 17 Projektelemente erfolgt in verschiedenen Etappen und wird voraussichtlich 2029 abgeschlossen sein.

A2 Sissach–Eptingen

Der Autobahnabschnitt Sissach–Eptingen der A2 wurde 1970 eröffnet. Der Abschnitt entspricht nicht mehr den heutigen gesetzlichen Vorgaben und ist nach bald 50-jähriger Betriebsdauer sanierungsbedürftig.

A2 Tunnel Belchen

Der Belchentunnel besteht heute aus drei parallel verlaufenden Tunneln. Die ersten beiden Tunnel, einer pro Fahrtrichtung, wurden 1970 eröffnet und sind sanierungsbedürftig.

A2 / A14 Gesamtsystem Bypass Luzern

Das Gesamtsystem Bypass Luzern sorgt mit dem 6-Spur-Ausbau der A14 und dem neuen Tunnel Bypass für einen reibungslosen und flüssigen Verkehr auf der Autobahn. Das verhindert unerwünschten Ausweichverkehr auf die Strassen von Stadt und Agglomeration Luzern. Bei Unfällen oder Bauarbeiten auf der Autobahn wird das Risiko eines Verkehrskollapses in der Region stark reduziert.

A22 Liestal–Lausen

Der Autobahnabschnitt A22 Liestal–Lausen wurde 1970 bzw. 1977 eröffnet. Mit dem neuen Netzbeschluss ist die ehemals kantonale Hochleistungsstrasse H22 per 1. Januar 2020 in das Nationalstrassennetz überführt worden. Heute, nach über 50-jähriger Betriebsdauer, ist dieser Autobahnabschnitt sanierungsbedürftig.

A3 Augst–Rheinfelden

Der Abschnitt der A3 zwischen der Verzweigug Augst und dem Anschluss Rheinfelden Ost wird instandgesetzt. Mit dem Erhaltungsprojekt werden unter anderem der Deckbelag erneuert, Kunstbauten instandgesetzt und der Abschnitt an aktuelle Normen und Sicherheitsanforderungen angepasst.

A4 Axenstrasse

Die alte Axenstrasse wurde 1864/65 eröffnet und war zunächst für Pferdefuhrwerke gedacht. In den 1930er Jahren wurde sie asphaltiert und kann seitdem von Autos befahren werden. Aufgrund ihrer exponierten Lage wird die Strasse durch mehrere Tunnel und Galerien geführt, die die Sicherheit des Abschnitts erhöhen.

A4 Neue Axenstrasse

Die Bauherren der Nationalstrasse A4 Axenstrasse sind die Kantone Uri und Schwyz im Auftrag des Bundesamts für Strassen. Gebaut werden unter anderem neue Tunnels, parallel zu der bestehenden Axenstrasse.

A4 Rütihof–Küssnacht

Der 1981 in Betrieb genommene Autobahnabschnitt A4, der westlich des Zugersees die Kantone Zug, Luzern und Schwyz durchläuft, wird instandgesetzt. Das Erhaltungsprojekt stellt den Betrieb der Autobahn zwischen der Verzweigung Rütihof und dem Anschluss Küssnacht für die nächsten 15-20 Jahre sicher.

A5 Lengnau–Luterbach

Zwischen den Anschlüssen Lengnau und Luterbach auf der A5 im Kanton Solothurn werden die Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen in den Tunneln, in der Galerie Leuzigen sowie auf offener Strecke erneuert.

Wildtierquerungen

Mit dem Bau von Wildtierquerungen setzt sich das ASTRA für ein möglichst umweltverträgliches Nationalstrassennetz ein.

Bundesamt für Strassen ASTRA

Filiale Zofingen
Brühlstrasse 3
4800 Zofingen