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Bauarbeiten 2026

Nach dem Abschluss der Bauarbeiten in mehreren Teilbereichen im vergangenen Jahr steht das Jahr 2026 im Zeichen des Tunnels Schweizerhalle. Dort werden die Querträger instandgesetzt und mit einem Korrosionsschutz versehen.

Das hohe Verkehrsaufkommen sowie der über die Tunneldecke geführte Bahnverkehr haben die Querträger im rund 1000 Meter langen Tunnel Schweizerhalle stark beansprucht. Zudem hat der Einsatz von Streusalz zu Schadstoffeinträgen im Beton geführt, wodurch die Bewehrung korrodiert ist. Die Instandsetzung der über 150 betroffenen Querträger ist daher dringend erforderlich.

Ebenfalls im Jahr 2026 ausgeführt werden Arbeiten, die im vergangenen Jahr nicht fertiggestellt werden konnten.

  • Trassee:
    Im Frühling 2026 wird im gesamten Perimeter die Strukturmarkierung aufgebracht und Restarbeiten an den Schachtabdeckungen des Entwässerungssystems vorgenommen. Diese Arbeiten waren witterungsbedingt 2025 nicht mehr möglich.
  • Tunnel Schweizerhalle:
    Es erfolgen noch Abschlussarbeiten an der Tunnel-Rückwand. Diese Arbeiten haben keinen Einfluss auf den Verkehr.
  • Portalverlängerung Tunnel Schweizerhalle:
    Im Bereich der neu erstellten Portalverlängerung werden noch zusätzliche Strahlventilatoren montiert.

Hauptarbeiten

Im Jahr 2026 werden die Querträger über der Fahrbahn in Richtung Chiasso instandgesetzt und mit einem kathodischen Korrosionsschutz ausgerüstet. Die Arbeiten haben am 23. Februar beim Westportal begonnen und dauern voraussichtlich bis November 2026, wenn das Ostportal erreicht wird.

Für die Ausführung wurde ab dem Westportal eine rund 200 Meter lange Wanderbaustelle eingerichtet. Diese wird im Verlauf der Arbeiten abschnittweise in Richtung Ostportal verschoben.

Die Arbeiten erfolgen im Schichtbetrieb, also tagsüber und nachts. Nachtarbeiten sind erforderlich, da die Querträger in geringer Höhe beziehungsweise an ihren Unterseiten nicht von Arbeitsplattformen aus, sondern nur von der gesperrten Fahrbahn her bearbeitet werden können.

Die Instandsetzung der Querträger über der Fahrbahn in Richtung Basel erfolgt im Folgejahr.

Kathodischer Korrosionsschutz

Der Kathodische Korrosionsschutz ist ein elektrochemisches Verfahren zum Schutz metallischer Bauteile vor Korrosion. Im Tunnel Schweizerhalle betrifft dies die in den Querträgern verbaute Bewehrung.

Beim Einsatz eines Systems mit Fremdstrom wird die Bewehrung an eine Stromquelle angeschlossen und dadurch vor Korrosion geschützt. Auf der Betonoberfläche wird ein Anodensystem angebracht, das den Schutzstrom gleichmässig in das Bauteil einleitet.

Der Schutzstrom fliesst durch den Beton zur Bewehrung und verhindert so die Korrosion des Metalls. Das System ermöglicht einen dauerhaften und kontrollierten Schutz der Querträger.

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