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Natürliche SABA

Humus und Kiessand können Feinpartikel samt der angelagerten Schadstoffe zurückhalten. Dieser Effekt kann bereits zur Vorreinigung des Strassenabwassers genutzt werden: Dazu dient ein rund 400 m2 grosses, knapp 1 Meter tiefes, mit Splitt gefülltes Becken mit abgedichtetem Boden.

Kurve einer Autobahnausfahrt mit einem runden Wasserbecken in der Mitte. Das Becken ist mit Schilf bewachsen.

Nach rund zwei Stunden hat eine Beckenfüllung den Splittfilter durchlaufen und dabei rund ¾ seiner Feinpartikel verloren. Die obersten 5 bis 10 cm Splitt müssen deshalb alle 3 bis 5 Jahre ersetzt und das entfernte Material fachgerecht entsorgt werden.

Nach Durchlaufen des Splittfilters wird das Abwasser ins viermal grössere Retentionsfilterbecken geleitet und passiert dort eine Humusschicht und einen sandhaltigen Unterboden. Gras und Schilf sorgen mit ihren Wurzeln dafür, dass der Bodenfilter locker bleibt und nicht durch die Feinpartikel verstopft wird.

Das gereinigte Strassenabwasser lässt man entweder im Untergrund versickern oder leitet es ins nächste Gewässer.

Farbig illustrierte Infografik mit mehreren rechteckigen und runden Behältern, die durch rote Pfeile miteinander verbunden sind. Die Grafik zeigt den Ablauf von Wasser durch verschiedene Filterstufen: Zunächst fliesst das Wasser durch einen Grobabscheider, dann durch einen Splittfilter und schliesslich durch einen Boden-Kies-Filter. Die einzelnen Filterstufen sind mit Wasser, Steinen, Kies und Pflanzen dargestellt. Am Ende versickert das gereinigte Wasser im Boden. Die Infografik enthält handschriftliche Beschriftungen und Symbole, die die einzelnen Stationen und Fliessrichtungen kennzeichnen.