Das Projekt im Detail
Aufgrund des kontinuierlich steigenden Verkehrsaufkommens ist der Abschnitt einer regelmässigen Kapazitätsüberlastung ausgesetzt. Der 6-Streifen-Ausbau soll bis 2032 realisiert werden und ist mit Gesamtkosten in Höhe von rund 1.06 Milliarden Franken budgetiert. Die Instandsetzung und der Ausbau sorgen für eine aufrechterhaltende Verkehrs- und Betriebssicherheit zwischen Luterbach und Härkingen.
Zudem werden die Staustunden reduziert, der Verkehr in den Spitzenstunden verflüssigt, der Ausweichverkehr durch die Gemeinden unattraktiv gemacht und die geltenden Umweltstandards umgesetzt.
Der Projektperimeter erstreckt sich von der Verzweigung Luterbach (A1/A5) bis und mit der Verzweigung Härkingen (A1/A2). Dazu gehören die Autobahnanschlüsse Wangen an der Aare, Niederbipp, Oensingen und Egerkingen, die Raststätte Oberbipp Nord sowie die Ein- und Ausfahrten der Raststätten Deitingen Nord und Süd.
Ort
A1/A5 Verzweigung Luterbach bis A1/A2 Verzweigung Härkingen
Bauzeit
2025 bis 2032
Bauetappen
Los West: zwischen Luterbach und Wangen an der Aare, 2025 bis 2027
Los Mitte: zwischen Wangen an der Aare und Oensingen, 2028 bis 2030
Los Ost: zwischen Oensingen und Härkingen, 2030 bis 2032
Ziel und Zweck
Verflüssigung des Verkehrs durch Engpassbeseitigung
Verhinderung des Ausweichverkehrs durch die anliegenden Dörfer Gewährleistung und Erhöhung der Verkehrssicherheit
Anpassung der Anlagen an die gesetzlichen Umweltvorgaben (Verbesserung Gewässerschutz, Ausbau Lärmschutzeinrichtungen, landschaftspflegerische Begleitmassnahmen)
Wesentliche Projektelemente
Ausbau auf 6 Spuren
14 Ersatz- und 6 Neubauten (u.a. Wildtierunterführung an der Aare und Wildtierüberführung Oberbuchsiten, dritte Aarebrücke an der Aare und Rampe Verzweigung Härkingen etc.)
Verkehrszahlen
Heute: ca. 93'000 Fahrzeuge pro Tag
Hochrechnung 2030: ca. 113'000 Fahrzeuge pro Tag
Projektstand
Die Plangenehmigungsverfügung ist rechtskräftig
Umsetzung Vorarbeiten 2024
Start Hauptarbeiten im Mai 2025
Kosten
Rund 1.06 Milliarden Franken
Die Ausgaben werden vollständig durch den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) gedeckt. Der NAF finanziert sämtliche Aufwendungen für den Bau, Betrieb und Unterhalt der Nationalstrassen. Zusätzlich unterstützt der NAF Projekte im Agglomerationsverkehr (Strassen, Velo- und Fusswege sowie Bus- und Bahnverkehr).
Die Haupteinnahmequellen des NAF sind der Mineralölsteuerzuschlag, der als Bestandteil des Treibstoffpreises direkt beim Tanken bezahlt wird, die Automobilsteuer sowie die Autobahnvignette. Der NAF ist damit zu 100 Prozent nutzerfinanziert.
