FAQ
Hier sammeln wir wichtige Fragen zum Projekt.
Detaillierte Informationen finden Sie auf den Unterseiten zu den Bauetappen, zum Verkehr sowie zum Lärm- und Umweltschutz.
Haben Sie Fragen zum 6-Streifen-Ausbau?
Dann schreiben Sie uns mit dem Betreff «6-Streifen-Ausbau» an zofingen@astra.admin.ch
Warum braucht es den Ausbau auf 6 Streifen?
Durch den Ausbau wird ein Engpass im nationalen Strassennetz auf einer Gesamtlänge von 22 Kilometern beseitigt. Das Verkehrsaufkommen hat in den letzten Jahren stetig zugenommen, bis 2030 wird auf diesem Autobahnabschnitt eine Zunahme von 22 Prozent gegenüber 2018 erwartet. Mit dem Ausbau geht eine umfassende Instandsetzung der Strecke einher. Gleichzeitig werden verschiedene Massnahmen für den Umwelt- und Lärmschutz umgesetzt. Dazu gehören zum Beispiel moderne Lärmschutzwände, Renaturierungen und Strassenabwasserbehandlungsanlagen SABA.
Welche Erwartungen hat man an den Ausbau?
Durch die Verbreiterung der Fahrbahn kann der Verkehrsfluss erheblich verbessert und die Zahl der Staustunden deutlich reduziert werden. Darüber hinaus bietet das Projekt die Möglichkeit, verschiedene Optimierungsmassnahmen im Bereich Lärm- und Umweltschutz umzusetzen. Dazu gehören neue SABA, verbesserte Lärmschutzwände, renaturierte Flächen und Gewässerabschnitte sowie Wildtierkorridore.
Wieso werden der Verkehrsknoten bei der VEBO in Oensingen und der Anschluss Egerkingen bereits im Los West realisiert?
Die beiden Verkehrsknoten übernehmen im regionalen Strassennetz eine zentrale Zubringerfunktion zur A1 und A2. Obwohl sie geografisch zum Los Mitte bzw. zum Los Ost, also zur zweiten und dritten Bauetappe gehören, werden sie bereits während der Bauarbeiten am Los West, der ersten Bauetappe, umgebaut. Damit soll eine zusätzliche Belastung des regionalen Strassennetzes während der Arbeiten an den Losen Mitte und Ost vermieden werden.
Weiterführende Informationen zu den Bauetappen
Ist damit zu rechnen, dass es auf der A1 während der Ausbauarbeiten zu mehr Stau kommt?
Da die A1 durchgehend zweispurig mit 80 km/h befahrbar bleibt, wird der Verkehr nicht besonders beeinträchtigt. Im Falle eines Unfalls sind jedoch Staubildungen nicht ausgeschlossen.
Wie werden die angrenzenden Gemeinden vor Ausweichverkehr geschützt?
Bund, Kantone und Polizei setzen alles daran, die Gemeinden vor Ausweichverkehr zu schützen. Die Instrumente sind vielfältig. Unter anderem helfen Lichtsignalanlagen, Reisezeitangaben und Ausfahrtdosierungen, das Ziel zuerreichen. Das Ziel des Verkehrsmanagements besteht darin, den Verkehrsfluss während der Bauphasen aufrechtzuerhalten. Dazu gehört auch, den Transitverkehr auf der Nationalstrasse so zu leiten, dass das nachgelagerte Strassennetz möglichst wenig belastet wird. Zu den Massnahmen des Verkehrsmanagements gehören sowohl die Messung von Reisezeiten als auch die Steuerung des Verkehrsflusses an den Ausfahrten.
Während der Bauphase arbeitet das ASTRA im Rahmen einer Task Force Verkehr eng mit den zuständigen Stellen der Kantone Bern
und Solothurn sowie mit der Polizei zusammen. Diese spezialisierte Gruppe von Expertinnen und Experten, treffen und beraten
sich regelmässig, um schnell und effektiv Lösungen für unmittelbare Herausforderungen zu finden. Dabei wird geprüft und entschieden, ob zusätzliche Massnahmen zum Schutz der Dörfer vor dem Ausweichverkehr notwendig sind.Wird die A1 gelegentlich gesperrt und wenn ja, welche Auswirkungen haben diese Sperrungen auf die anliegenden Gemeinden?
Vollsperrungen der Autobahn sind nur in Ausnahmefällen vorgesehen, da die Aufrechterhaltung des Verkehrsflusses oberste Priorität hat. Sollten Sperrungen unumgänglich sein, so sind diese für die Nachtstunden vorgesehen, wenn das Verkehrsaufkommen geringer ist.
Sperrungen werden durch Anwohnerinformationen und/oder Medienmitteilungen bekannt gegeben.Weiterführende Informationen zum Verkehr
Inwiefern können Anwohnerinnen und Anwohner von verbessertem Lärmschutz profitieren?
Mit dem 6-Streifen-Ausbau plant das Bundesamt für Strassen ASTRA, die bestehenden Lärmschutzwände in den Gebieten Frauenholz, Schachen und Wangen an der Aare zu ersetzen sowie auf der Höhe Hohfuren / Aarebrücke in Fahrtrichtung Zürich eine 600 Meter lange Lärmschutzwand zu erstellen. Zudem erhält die A1 einen lärmarmen Fahrbahnbelag. Dieser hat dank seiner strukturierten Oberfläche und speziellen Materialien die Fähigkeit, Schallwellen zu absorbieren, statt sie zu reflektieren.
Weiterführende Informationen zum Lärmschutz
Im Bereich des Russbachs und der Aarebrücke finden Renaturierungsarbeiten und der Bau einer Wildunterführung statt. Kann ich das Naherholungsgebiet Russbach / Hohfuren während der Bauarbeiten nutzen?
Das Naherholungsgebiet im Bereich Russbach und Hohfuren kann ausserhalb der Baustelle weiterhin genutzt werden, wenn auch zeitweise mit Einschränkungen. Wichtig ist, die vor Ort markierten Wege zu benutzen und die Baustellenbereiche nicht zu betreten.
Weiterführende Informationen zum Umweltschutz